Juli 8, 2009 by nevigeser
Nun hat sie es ja endlich geblogt und ich kann endlich gratulieren! Eine wahnsinns Frau, irre tolle Geburt. Ich wünsche Euch Vieren ein gutes ankommen, einen schönen Start, ein geruhsames Wochenbett und das einfach alles gut sein wird. (Der große Dickkopf war gar nicht mehr vom B ildschirm wegzubekommen “Oh mama, ohhhhh. Ein Baby. T. Baby! Und Ida’s Baby. Und ein bisschen auch meins, oder?” – kniperalarm.)
Wir hat die große Dame denn reagiert?
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Juli 7, 2009 by nevigeser
Wie spannend es sein kann auf die Ankunft eines Kindes zu warten weiß ich. Ich habe schließlich selbst zweimal auf die Ankunft meiner Kinder warten dürfen. Aber nun warte ich mit/für eine Freundin. Das strengt irgendwie mehr an als bei einem selbst. Ich meine das nicht negativ, ich kann mich nur nicht hineinfühlen. Wenn sie sagt “ja, es weht” – wie weht es, wo weht es, wann weht es, wie doll und wielange weht es – es macht mich W A H N S I N N I G!!! Ich kann nur hier sitzen, hoffen und beten, warten und mich in Gedult üben. Und hoffen dass sie ihr Kind zu einer Zeit bekommt in der mein Gatte nicht arbeiten muss, denn meine weltbeste Tagesmutter fröhnt derzeit im urlaub. Also müsste ich um 6.30 wieder zu Hause auf der Matte stehen – super. Das macht den Druck dem ich mich sowieso schon aussetze noch Größer. Aber egal. Solange ich kann bin ich bei ihr, werde neben ihr sitzen oder sie stützen, jenachdem was sie verlangt und möchte. Und wenn sie mich achtkantig aus dem Entbindungszimmer rauswirft fahre ich wieder nach Hause. Ich bin hier nicht der Mittelpunkt, hier geht es nicht um mich. Ich weiß dass ich Stolz sein werde, egal wie dieses Kind geboren werden wird. Und es ist mir auch egal ob sie schreit, brüllt, kotzt, wimmert – sie wird es großartig meistern, dass weiß ich einfach. Und nun sollte ich ins Bett gehen, es könnte ja dann doch eventuell mal irgendwann losgehen, aber ich bin innerlich so aufgewühlt dass ich, außer meinen MP3 Player zu nötigen mich Stundenlang zu bedudeln, nichts sinnvolles im Bett tun würde. Grummel grummel. Nun sitze ich hier, höre “Child in Time” und schicke Positive Gedanken auf den Nachbarberg. Ich werd noch irre hier
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Juli 7, 2009 by nevigeser
An Dich da draußen im Chaos – sag um alles in der Welt Bescheid wenn ich helfen kann. Egal womit, aber SAGEN musst DU es! Okay?!
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Juli 6, 2009 by nevigeser
In den letzten Tagen mache ich mir häufig Gedanken darüber was eine “gute” Beziehung ausmacht? Woran liegt es, dass man manche Menschen bewundert, dass man sie mehr oder minder neidisch beäugt und denkt “das, genau das möchte ich auch leben können!”. Woran mag das liegen? Wie schaffen es manche Menschen fair und gut miteinander umzugehen, während andere sich regelmäßig einen in die Tasche lügen? Wieso können manche Menschen gut mit unausgeglichenen Momenten gut umgehen, die andere Meinung gut akzeptieren, im Gespräch einen gemeinamen Weg finden, wo es anderen so gar nicht zu gelingen scheint? Liegt es nur an den Menschen, daran ob sie ruhig und gelassen sind oder wild und aufbrausen? Ich glaube nicht. Ich bin wild und aufbrausen, suche ständig meine reibungspunkte, einen an dem ich meine Gefühlswelt auslassen kann, ungeschickt wenn man einen Mann hat, der genauso lebt und denkt. Hier klappt es. Mittlerweile. Und ich würde sagen, es klappt sogar sehr gut. Wir finden gute Gesprächsmomente aus denen sich wunderbare Situationen ergeben und frage uns derzeit warum klappte das früher nie?! Ist es eine Akzeptanz die man dem anderen einfach bedingnugslos erbringen muss? Natürlich muss ich mein Gegenüber akzeptieren, ändern kann ich ihn nicht, nur der eigentliche Mensch kann sich ändern – insofern er das möchte. Aber was macht die Menschen aus, die genau dies von Beginn an können, wo es andere (ich) erst lernen müssen. Ich bin froh dass wir die große (größte) Krise die wir hatten (anfang des Jahres) in solch positive Gefühle ändern konnten, wir haben hart gearbeitet an uns und unserer Beziehung, was mit Sicherheit nie geklappt hätte, hätten es nicht Beide so gewollt. Und doch sind wir noch lange nicht am Ziel. Es kommen nach wie vor Momente in denen wir uns fragen, musste das jetzt sein? Beziehungen sind eine spannende Sache.
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Juli 6, 2009 by nevigeser
Gerade hats mich ganz arg erwischt, kniperalarm vom Feinsten. Ich möchte bitte JETZT und SOFORT nach Korsika. AUF DER STELLE. Die Strände, die Gebirge, die Menschen, dieser Duft der Macchia – untopable! Nächstest Jahr, bestimmt. Mindestens zwei Wochen, bitte lieber drei, ich habe das gerade meinen Kindern verspochen – und versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen!
SO!
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Juli 4, 2009 by nevigeser
Ich habe es befürchtet, auch in diesem Jahr gibt es es wieder. Das Schulbuchgeschäft. Da kommen alle, aber wirklich alle Menschen auf die Idee ihre Bücher persönlich im Laden zu kaufen. Da wird sonst den ganzen Tag vor der Glotze oder dem PC gehangen, aber nein, die Schulbücher sollen ja bitte danke persönlich abgeholt werden. Da erlebt man jedes Jahr aufs Neue die schönsten Dialoge
1) Mutter:” Rocko, gib die Frau ma das Zettel. Mit die Nummers drauf.”
2) Schülerin: “Ich will die Bücher bestellen.” Tippt auf ihr Blatt. Dort sehe ich eine ordenttlich Auflistung aller Bücher die gekauft werden sollen. Für die Schüler von Klasse 5 bis Klasse 10, nach Jahrgängen gestaffelt, ein Jahrgang ist blau eingekreist. “Sie suchen diese Titel?” Ich zeige auf den Kringel. “Ey. Nee. Das ist die Klasse von Jean-Luca und der Gang.” Ach so, ja. Sorry.
3) “Schulbücher?” Ich “Guten Tag. Möchten Sie Schulbücher bestellen?” “Ich fragte Sie freundlich ob Sie Schulbücher am Lager haben und Sie pampen mich so an? Eine Frechheit!!” Kunde geht, ich staune.
4) “Wenn Du meine Tochter aufs Klo lässt, kauf ich die AOL Lernbox bei Dir.” – kommentarlos-
Und dazu isses noch wahnsinnig schwül in dem Laden und ich halte wenig von meiner neuen Filialleitung.
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Juli 3, 2009 by nevigeser
Unsere Kinder lieben unseren Garten. Nicht, dass ich ihn nicht auch lieben würde, aber die Kinder lieben ihn mehr, glaube ich. Sie rennen ständig schreiend, klappernd, mit Eimerchen und Schippe bewaffnet durchs grün und lassen die Nachbarschaft an ihrem Leben teilhaben. Leider können bei uns auch wirklich viele Menschen in den Garten schauen, nämlich genau alle die, die über uns wohnen oder am Garten vorbeigehen. Über uns wohnen 9 Familien, neben uns eine und täglich rennen gefühlte 50 Menschen mit ihren Hunden am Garten entlang. Nun habe ich meinen Kinder das Planschbecken aufgebaut (nicht ganz ohne eigennutz). Nun toben meine Kinder nicht mehr nur laut und spielend durch den Garten sondern auch nackig, klitschnass und mit Wasserpistolen bewaffnet. Gegen die neugierigen Nachbarn habe ich einen Megasonnenschirm aufgekurbelt *ächz* und gegen die Hundeflitzer habe ich das Becken so aufgestellt das nicht jeder Hinz und Kunz was sehen kann. Die Kinder haben einen irren Spaß draußen, ich auch, allerdings ergötze ich mich zwischendurch am gerede einiger Nachbarn. Zum Beispiel gestern (der Schirm war noch nicht offen!!): “Guck mal, der Kleine hat einen Hut auf!” “Ja, der ganz kleine auch.” “Ach, guck! SIE auch. Bunt. Ganz bunt.” “Hmm” “Hat sie nichts an?” “Doch, so’n Badeding. Mit Fischen drauf.” (Anm.d.Red. Badeding = Bikini) “Was macht sie denn im Badeding im Garten?” “Hmmm…” “Guck, sie macht den Schlauch ins Planschbecken (lauter) GEHT IHR GLEICH INS PLANSCHBECKEN????” Der große Dickkopf antwortet “Ja. Mit Mama, die geht auch mit rein.” Stutzen auf dem Balkon, ich kurbele den Schirm hoch *ächz*, lasse Wasser ins Becken und beginne mit meinen Kindern im Planschbecken Wasserschlachten zu schlagen. Zwischendruch höre ich von oben “Sitzt sie da wirklich mit drin?” “Hört sich so an!” “Aber das ist doch für Kinder!” “Hmmm.” Ich muss natürlich dazu sagen, nicht alle Nachbarn sind so, so ganz heftig ist nur dieses eine Paar, aber gestern, als ich in meinem befischten Badeding im Planschbecken kniete und mit meinen Kindern schrie und quiekte “Wasserschlacht – loooooooooooooooooooooooos!”, da konnte man sehen, dass sich doch der ein oder andere Nachbar bemühte unter dem Schirm was erkennen zu können. Mir wars egal, ich bin auch mit der Pistole bewaffnet hinter meinem Sohn hergeflitzt und habe ihn völligtens fies (wie er immer findet wenn man ihn trifft) von hinten angespritzt. Wir hatten solch einen grandiosen Spaß. Als der Gatte von der (neuen) Arbeit heimkehrte, watren wir gerade abgetrocknet und hatten uns für ein Eis entschieden – was für ein toller toller toller Sommernachmittag in Neviges!
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Juni 30, 2009 by nevigeser
Gestern ist mir das Herz stehen geblieben. Ich erhielt um ca. 9.30 Uhr einen Anruf unserer Ki-Ta, dass mein Sohn weggelaufen sei. Weg. Total und ganz weg. Sie würden ihn bereits mit drei Leuten suchen, eine Kollegin sei mit dem Auto unterwegs. Während ich still vor mich hin kollabierte und meinen 7 Spielgruppenmüttern gelassen durchs Fenster zulächelte brach ich innerlich auseinander. Dieses Wattegefühl, dieses “Oh so eine verdammte Scheiße!” Gefühl, dieses “Nein, nicht mein Kind!!!” Gefühl. Ich habe kaum richtig hingehört was mir die Erzieherin am anderen Ende erzählte, sie bemühte sich mich zu beruhigen – Erfolglos. Ich war einfach nur still. Stand und irgendwie lief alles an mir vorbei, einen Parallelwelt. NAch einigen Minuten beruhigenden erzählens rief mich die Erzieherin durchs Telefon “Frau Nevigeser!? Hören Sie mir zu? Frau Nevigeser? Er wurde gefunden! Der große Dickkopf wurde gefunden!! Hören Sie mir zu, Frau Nevigeser?” Ich tauchte auf, schnell aber noch nicht erleichtert. “Wo ist er?” “Die Briefträgerin hat ihn eingesammelt. Er ist anscheinend zu ihnen nach Hause gelaufen. Ist bei Ihnen niemand zu Hause?” “Nein.” Auftauchen kann sehr anstrengend sein. Atmen. Dem Herz befehlen `du machst da weiter wo du aufgehört hast!!´, immer wieder den Damen der Spielgruppe die man leitet zuwinken und die Kinder anlächeln – nebenbei der Gedanke “Er ist wieder da. Es ist alles gut.Beruhige Dich!” Ich bespreche mit der Erzieherin dass wir das Kind nicht abholen sondern ihn ganz normal seinen Ki-Ta Tag verbringen lassen, er soll in seinem Verhalten nicht Positiv verstärkt werden. Ich verstehe das, beruhigt bin ich jedoch immernoch nicht. Spielgruppe wird durchgezogen, fröhlich singen, Kreisspiele machen, 10 Zappelfinger hampeln fröhlich herum … ich will nach Hause. Zu Hause berichte ich meinem Mann was vorgefallen ist, auch er ist in Aufruhr. Seltsam wie sehr man sich sorgen kann obwohl der Dickkopf längst wieder in der Ki-Ta untergebracht ist. Beim Abholen kann ich mich so gar nicht mehr zügeln, mir laufen die Tränen, ich drücke mein Kind an mich. Halte ihn, einfach nur halten. Nicht mehr loslassen. Das war eine meiner schlimmsten Erfahrungen bisher.
(Das Verschwinden des Großen Dickkopfes wurde super schnell bemerkt und leider ist durch die Verwechselung zweier Adressen die auf unserer Karte stehen, nähmlich Tagesmutter und wir, ein Versehen passiert. Sie suchten zuerst an der falschen Stelle, sonst wäre ihnen der Dickkopf gar nicht so weit abgehauen. Die Briefträgerin hat sich anbetungswürdig verhalten und bekam heute erst das gewünschte Glas Wasser und sollte einen Wunsch äußern, den wir natürlich schnellstmöglich erfüllen werden. Alle beteiligten Personen haben sich wunderbar verhalten, und es trifft nur eine Person ein wenig Schuld das er überhaupt die Möglichkeit ergreifen konnte, aber das haben wir gestern geklärt. Ich schreibe dies dazu damit keine falschen Vermutungen angestellt werden
)
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Juni 27, 2009 by nevigeser
Mein Bruder bekommt heute sein Abi Zeugniss und ich bin nicht dabei
. Die Verteilung dauert ca. 3 Stunden, dass wollte ich weder meinen Kindern noch mir antun, da gehen die Jungs lieber in den Garten und ich trete mir in den Hintern dass ich endlich drei (wer um alles in der Welt hat so viel Wäsche gewaschen?) Wäschekörbe lege und bügle. Außerdem bekomme ich aus Solidarität miese Laune, hilft aber eigentlich keinem weiter.
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Juni 26, 2009 by nevigeser
Komm – komm – komm!
Nicht was Ihr jetzt denkt, es ist mein neues Mantra
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